Ein Angehöriger dreier Opfer, die beim Absturz der Germanwings-Maschine im März 2015 ums Leben kamen, geht juristisch gegen die Hausärztin des Copiloten Andreas L. vor. L. hatte das Flugzeug damals aufgrund psychischer Probleme absichtlich in die französischen Alpen gesteuert und 149 Passagiere mit in den Tod gerissen.

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Der Düsseldorfer Unternehmer Klaus Radner verlor dabei seine Tochter, deren Partner und seinen 18 Monate alten Enkel. Nach Informationen der „Welt“ stellte Radner inzwischen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Er wirft der Ärztin vor, trotz der von ihr diagnostizierten seelischen Störungen bei Andreas L. weder dessen Arbeitgeber Lufthansa noch das Luftfahrtbundesamt (LBA) informiert zu haben. Die ärztliche Schweigepflicht gelte in einem solchen Fall nicht mehr, argumentiert Radner in der Strafanzeige.

Bereits vor einigen Wochen hatte der 61-Jährige den flugmedizinischen Dienst der Lufthansa und Verantwortliche des LBA angezeigt. Nachdem er die französischen Ermittlungsakten eingesehen hatte, war er zu der Überzeugung gelangt, dass Andreas L. nach einer schon bekannten schweren Depression niemals hätte Pilot eines Verkehrsflugzeuges werden dürfen.

Vor zwei Jahren ließ Andreas L. einen Airbus in den Alpen abstürzen. Er riss 149 Menschen mit in den Tod. Jetzt trauern seine Eltern erstmals öffentlich um ihren Sohn – in einer Zeitungsanzeige.

Quelle: Die Welt

Eine im Jahr 2009 ausgestellte Sondergenehmigung der Fliegerärzte der Lufthansa sei rechtlich unzulässig gewesen. Zudem habe das LBA seine Aufsichtspflicht verletzt. Zwingend notwendige psychische Untersuchungen bei den weiteren Tauglichkeitsuntersuchungen habe es nicht gegeben.

„Hätten die Flugmediziner und Gutachter sich an das geltende Recht gehalten, hätte die Katastrophe nicht stattgefunden“, schrieb Radner in der Strafanzeige.

Inzwischen prüft die Staatsanwaltschaft Düsseldorf diese Anzeige im Rahmen des dort anhängigen Todesermittlungsverfahrens im Fall des Germanwings-Absturzes. Lufthansa und LBA wollten sich nicht äußern.

Die angezeigte Hausärztin hatte den Piloten Andreas L. seit mindestens November 2014 in Behandlung. Aus der Strafanzeige von Radner geht hervor, dass sie bei L. eine Psychose und andere schwere seelische Beeinträchtigungen wie Angst- und Schlafstörungen diagnostiziert hatte.

„Durch Kenntnis des Pilotenberufs ihres Patienten ist mit dieser mehrmals ausgesprochenen psychischen Erkrankung die ärztliche Schweigepflicht nicht mehr gegeben“, schreibt Radner in dem Papier.

Sie sei deshalb mitverantwortlich am Tod aller Passagiere und der Crew des Germanwings-Flugs 4U9525. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wird nun ermitteln.

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